Super-Gau am frühen Morgen

Wenn ich den – aktuellen und nachfolgenden – Stadtteilhistorikern etwas auf den Weg geben müsste, dann dies: Macht Backups!

Das Ziel meines Projekts ist eine Website. Seit Wochen komme ich nur schleppend zu meinen Recherchen für den Wiesbadener Kunstmarkt, die ich direkt in eine Website eingepflegt habe – und (das passiert wenn man nicht ganz bei der Sache ist) habe kein Backup gemacht.

Heute morgen habe ich nun einen technischen Fehler gemacht und die ganze Arbeit mit einer anderen Datenbank überschreiben. Meine Rechercheergebnisse der letzten Wochen sind also futsch. Natürlich habe ich meine Notizen, Fotos und Kopien, so dass ich nicht vollständig bei Null anfangen muss. Aber dennoch sehr ärgerlich. Also deshalb die dringende Empfehlung – auch wenn man nicht online arbeitet – sichert eure Ergebnisse … lieber doppelt und dreifach.

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Kunstsammler in Wiesbaden

Wer hat in Wiesbaden Kunst gesammelt? Gerne hätte ich in diesem Projekt einen vollständigen Überblick aller Kunstsammler aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geliefert, aber das ist ein zu weites Feld. Zählt dazu schon jeder, der eine drittklassiges Ölgemälde besessen hat – oder nur die Sammler erstklassiger Kunst? Wo zieht man die Grenze? Diese Einschränkung vermochte ich nicht zu treffen, zumal eine detaillierte Rekonstruktion der Sammlungen ohnehin nicht möglich gewesen wäre.

Ich möchte mich statt dessen an dieser Stelle darauf beschränken, einige ausgewählte Kunstsammler mitsamt ihrer Sammlung vorzustellen.

Begonnen habe ich nun mit den Recherchen zur Sammlung Wedewer, Kirchhoff und Max Brings. Hinweise zu weiteren Namen, die in dieser Liste nicht fehlen dürfen, nehme ich gerne entgegen!

Zwischenbilanz: 6 Monate Stadtteilhistoriker

Nun ist es schon ein halbes Jahr her, dass wir im Wiesbadener Rathaus feierlich unsere Akkreditierung als Stadtteilhistoriker entgegengenommen haben. Meine Mitstreiter sind auch schon schwer in die historischen Recherchen eingestiegen. In dieser Woche hat der Wiesbadener Kurier über das Projekt berichtet (siehe hier).

Aktuell bin ich dabei, „Zwischenbilanz: 6 Monate Stadtteilhistoriker“ weiterlesen

Archivrecherchen – Warum oft der Zufall zu einem „Treffer“ führt

siegfried-dahms-300In historischen Forschungen verbringt man viel Zeit in den verschiedenen Archiven. Für das Stadthistoriker-Projekt sind das zunächst das Stadtarchiv und das Hessische Hauptstaatsarchiv. Das man aber auch an ganz anderer Stelle fündig werden kann, wurde mir aktuell wieder bewusst gemacht – und nicht selten ist es der Zufall, der auf einen Archivbestand aufmerksam macht. „Archivrecherchen – Warum oft der Zufall zu einem „Treffer“ führt“ weiterlesen

Das erste Ausstellungsgebäude für den NKV: Das Erbprinzenpalais

Erprinzenpalais WiesbadenDie Gemäldesammlung des Herzogtums Nassau, die der Nassauische Kunstvereins seit 1854 betreute, war die meiste Zeit als permanente Sammlung im Erbprinzenpalais in der Wilhelmstraße, dem heutigen Sitz der Industrie- und Handelskammer ausgestellt. „Das erste Ausstellungsgebäude für den NKV: Das Erbprinzenpalais“ weiterlesen

Der Beginn des Nassauischen Kunstvereins

wiesbaden-kurhaus1Wie bereits erwähnt, konnte zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einem blühenden Kulturleben in der Stadt Wiesbaden bzw. dem Herzogtum Nassau nicht die Rede sein. Erst mit der Betreuung der Gemäldesammlung durch den Nassauischen Kunstverein kommt Bewegung ins die Kunstszene in Wiesbaden. Über die Hintergründe der Gründung des Vereins[1] im Jahre 1847 gibt ein  Artikel von Marlies Lang-Schilling[2] hinreichend Auskunft, so dass an dieser Stelle auf einer Wiederholung verzichtet wird. Stattdessen wird der Versuch gestartet, tiefer in die ersten Jahre der Ausstellungstätigkeit des Kunstvereins einzusteigen. „Der Beginn des Nassauischen Kunstvereins“ weiterlesen

Das Museum Wiesbaden und der Nassauische Kunstverein

museum-wiesbadenZu den wichtigsten Institutionen Wiesbadens im kulturellen Bereich zählen sicherlich das Museum und der Nassauische Kunstverein, die geschichtlich eng miteinander verwoben sind. Heute hat sich der Nassauische Kunstverein (NKV) der Aufgabe verschrieben, junge, zeitgenössische und internationale Kunst einem breiten Publikum zu vermitteln. Aber welche Rolle spielte er zu Beginn seiner beinahe 170-jährigen Existenz? Um dies zu verstehen, muss zunächst die Ausgangssituation des Wiesbadener Kulturlebens zu Beginn des 19. Jahrhunderts untersucht werden. Die Quellenlage ermöglicht uns keinen lückenlosen Überblick über diese Kunstszene, sondern kann lediglich Schlaglichter auf einzelne Momente werfen. „Das Museum Wiesbaden und der Nassauische Kunstverein“ weiterlesen